Anleitung

Digitale Visitenkarte erstellen: Schritt für Schritt

Veröffentlicht am 03. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Eine digitale Visitenkarte ist eine Seite mit Ihren Kontaktdaten, die sich hinter einem QR-Code verbirgt. Wer den Code scannt, sieht Namen, Foto oder Logo, Telefon, E-Mail, Website und Links, und kann Sie mit einem Tipp als Kontakt speichern. Was das genau ist und wofür es sich lohnt, erklärt Was ist eine digitale Visitenkarte?. So erstellen Sie Ihre in wenigen Minuten.

Vorher bereitlegen

  • Ihr Logo oder ein Foto als Bilddatei, am besten quadratisch und scharf.
  • Die Angaben, die Ihre Kontakte brauchen: Name, Funktion, Firma, Telefon, E-Mail, Website, Adresse.
  • Die Links, die wirklich nützen, zum Beispiel Terminbuchung, Bewertungsseite oder ein Profil, das Sie aktiv pflegen.

1. Konto anlegen

Registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse. Für die erste Karte brauchen Sie keine Kreditkarte, der kostenlose Plan enthält einen QR-Code mit vollständiger digitaler Visitenkarte.

2. Kontaktdaten eintragen

Legen Sie fest, was Ihre Kontakte sehen sollen. Üblich sind:

  • Name und Funktion oder Firma
  • Telefonnummer (geschäftlich, optional mobil)
  • E-Mail-Adresse
  • Website
  • Adresse oder Standort
  • Social-Media- und Messenger-Links

Schreiben Sie Telefonnummern im internationalen Format, zum Beispiel +41 79 000 00 00. So funktioniert der Anruf-Button auch, wenn jemand aus dem Ausland scannt. Tragen Sie nur ein, was Sie wirklich teilen möchten. Wenige, gepflegte Angaben wirken professioneller als ein überladenes Profil. Wie vollständige Karten aussehen können, zeigen die Beispiele für digitale Visitenkarten.

3. Logo und Erscheinungsbild

Laden Sie Ihr Logo oder ein Profilfoto hoch und stimmen Sie die Farbe auf Ihre Marke ab. Ein Foto wirkt persönlicher, ein Logo seriöser, bei Teams ist ein einheitliches Logo oft die bessere Wahl. In den kostenpflichtigen Plänen lässt sich zusätzlich ein Logo in die Mitte des QR-Codes einbetten, das macht den Code unverwechselbar. Wie Sie dabei die Scanbarkeit sichern, steht in QR-Code mit Logo erstellen.

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4. QR-Code herunterladen

Ist die Karte fertig, laden Sie den QR-Code herunter: als PNG für Bildschirm und Office, als SVG oder PDF für den Druck, und für Druckereien auch als Vektordatei (EPS oder AI). Weil der Code dynamisch ist, laden Sie ihn nur ein einziges Mal herunter, spätere Änderungen an der Karte betreffen die Datei nicht.

5. Vor dem Druck testen

Drucken Sie ein Muster in Endgrösse und scannen Sie es mit zwei, drei Telefonen, iPhone und Android. Auf einer Visitenkarte reichen 1,5 bis 2 cm Kantenlänge, mehr zu Grössen in Wie gross muss ein QR-Code sein?. Die Checkliste zum Testen führt Sie durch die wichtigsten Punkte.

6. Den Code einsetzen

  1. Auf die Papier-Visitenkarte drucken, als Ergänzung, nicht als Ersatz (wohin auf der Karte).
  2. In die E-Mail-Signatur einbauen (so geht's).
  3. Auf Schaufenster, Fahrzeug, Messestand oder Namensschild kleben.
  4. Als Bild in Social-Media-Profile oder auf die Website einbinden.

Möchten Sie zusätzlich eine NFC-Karte, steht der Weg dahin auf der Seite NFC-Visitenkarte, die Schritte in NFC-Karte beschreiben.

7. Scans beobachten und nachjustieren

Im Dashboard sehen Sie, wann und wie oft Ihr Code gescannt wurde. Nutzen Sie diese Zahlen, um herauszufinden, welche Platzierung funktioniert, und passen Sie Inhalte jederzeit an, ohne neu zu drucken. Welche Zahlen aussagekräftig sind, erklärt QR-Code-Statistik verstehen.

Was nicht auf die Karte gehört

Die Seite ist öffentlich, jeder mit dem Code sieht sie. Lassen Sie deshalb Privatadresse, private Mobilnummer und Informationen weg, die Sie nicht jedem Gegenüber geben würden. Für ein Beispiel mit Platzhalterdaten: Maria Musterfrau, Treuhandberaterin, Muster Treuhand AG, Büronummer, geschäftliche E-Mail, Website und ein Link zur Terminbuchung. Mehr braucht es meistens nicht.

Wie oft pflegen?

Prüfen Sie die Karte bei jeder Änderung Ihrer Angaben und sonst einmal im Quartal. Ein Blick genügt: Stimmen Nummer, Funktion und Links noch? Weil Ihr gedruckter Code gleich bleibt, kostet jede Korrektur nur wenige Sekunden.

Typische Stolpersteine

  • Telefonnummer ohne Landesvorwahl: Der Anruf-Button klappt dann nur im Inland.
  • Zu viele Links: Wer sich zwischen zehn Buttons entscheiden muss, tippt keinen.
  • Dunkles oder verpixeltes Foto: lieber ein sauberes Logo als ein schlechtes Bild.
  • Code zu klein oder ohne Hinweis daneben: ein kurzes „Kontakt speichern“ erhöht die Scans spürbar.
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