Eine digitale Visitenkarte ist eine kleine Webseite mit Ihren Kontaktdaten. Statt sie auf Karton zu drucken, teilen Sie sie über einen QR-Code oder einen Link. Wer sie öffnet, sieht Ihre Angaben und kann Sie mit einem Tipp im Telefon speichern.
Was auf der Karte steht
Sie entscheiden, was sichtbar ist. Üblich sind:
- Name, Funktion und Firma
- Telefon und E-Mail, als direkt anklickbare Buttons
- Website und Standort für die Navigation
- Logo oder Profilfoto
- Social-Media- und Messenger-Links, optional ein PDF
- Ein Button „Kontakt speichern“, der Ihre Daten ins Adressbuch des Telefons übernimmt
Wie eine solche Karte aufgebaut sein kann, zeigen die Beispiele für digitale Visitenkarten.
Die gängigen Formen
- vCard-QR-Code: Die Kontaktdaten stecken direkt im Code. Das Telefon übernimmt sie sofort, aber jede Änderung heisst neu drucken. Mehr dazu in vCard-QR-Code erklärt.
- Profilseite hinter einem QR-Code: Der Code verweist auf eine Webseite, die Sie jederzeit ändern können. Diese Form nutzt Diviq.
- NFC-Karte: Ein Antippen öffnet dieselbe Seite. Wie das mit Diviq geht, steht auf der Seite NFC-Visitenkarte, ob sich das lohnt, in QR-Code oder NFC-Visitenkarte?.
- Link oder PDF im Chat: einfach, aber ohne Statistik und ohne Wiedererkennung.
Der Unterschied zur Papierkarte
Eine Papierkarte zeigt den Stand vom Tag des Drucks. Die digitale Karte zeigt immer den aktuellen Stand, auch bei Karten, die Sie vor Monaten weitergegeben haben. Ändert sich Ihre Nummer, ändern Sie einen Eintrag, nicht einen Stapel Karton.
Ganz ersetzen wird die digitale Karte das Papier selten. Eine gedruckte Karte ist beim Händedruck weiterhin eine schöne Geste. Am besten funktioniert die Kombination: Die Papierkarte trägt den QR-Code, und dahinter steht die Karte, die sich nie überholt. Den Vergleich im Detail finden Sie in QR-Code oder Papier-Visitenkarte.
Wie die andere Person sie bekommt
Per QR-Code auf Ihrer gedruckten Karte, in der E-Mail-Signatur, am Schaufenster oder auf dem Namensschild, oder als einfacher Link im Chat. Eine App braucht niemand: Der Code öffnet eine ganz normale Webseite, und das Telefon liest ihn mit der Kamera (so geht das Scannen).
Worauf Sie achten sollten
- Pflege: Eine Karte ist nur so gut wie ihre Angaben. Prüfen Sie bei Funktionswechsel oder Umzug kurz, ob alles stimmt.
- Weniger ist mehr: Wenige, richtige Angaben wirken besser als eine überladene Seite.
- Datenschutz: Die Daten liegen beim Anbieter. Worauf Sie dabei in der Schweiz achten, steht in Digitale Visitenkarte: Datenschutz nach revDSG.
- Lesbarkeit unterwegs: Die meisten öffnen die Karte am Telefon. Was dort nicht auf einen Blick lesbar ist, gehört nicht hinein.
Häufige Fragen
Sieht jeder meine Daten? Die Seite ist öffentlich erreichbar: Wer den Code oder den Link kennt, sieht sie. Tragen Sie deshalb nur ein, was Sie auch auf eine Papierkarte drucken würden, und lassen Sie private Nummern und Adressen weg.
Ist das eine Website? Nein. Eine digitale Visitenkarte ist bewusst klein: ein Profil mit dem, was jemand nach dem ersten Treffen braucht. Ihre Website bleibt daneben bestehen und ist oft nur ein Link auf der Karte.
Was, wenn jemand keinen Empfang hat? Dann lädt die Seite erst, sobald wieder Internet da ist, wie jede Webseite. Für die meisten Situationen, in denen jemand Ihren Code scannt, ist das kein Problem. Rechnen Sie bei Orten ohne Empfang, etwa im Keller einer Messehalle, mit der Papierkarte als Ergänzung.
Für wen sich das lohnt
Für alle, deren Kontaktdaten sich ändern oder die sehen wollen, was ankommt: Selbstständige, Aussendienst, Handwerk, Beratung, Vereine. Wie Sie Ihre Karte anlegen, zeigt Digitale Visitenkarte erstellen: Schritt für Schritt. Bei Diviq ist die erste digitale Visitenkarte kostenlos.