Ein QR-Code ist nur ein Bild, das eine Internetadresse speichert. Der Nutzen entsteht dadurch, wohin er führt und wo er klebt. Für kleine Unternehmen sind es meist dieselben zehn Situationen, in denen sich ein QR-Code auszahlt. Hier steht, was Sie jeweils beachten sollten und womit Sie am besten anfangen.
1. Auf der Visitenkarte
Der Klassiker. Ihr Gegenüber scannt den Code und sieht sofort Ihre digitale Visitenkarte mit Telefon, E-Mail, Website und Standort, und speichert Sie mit einem Tipp im Adressbuch. Kein Abtippen, keine veralteten Angaben. Setzen Sie einen kurzen Hinweis daneben, zum Beispiel „Kontakt speichern“. Wohin der Code auf der Karte gehört, steht in QR-Code auf der Visitenkarte.
2. Im Schaufenster und am Eingang
Geschlossen, aber trotzdem erreichbar: Ein Code an der Tür führt zu Öffnungszeiten, Kontakt oder Terminbuchung. Interessenten müssen nichts abfotografieren und melden sich eher. Von aussen scannt man aus gut einem Meter, planen Sie deshalb 10 bis 15 cm Kantenlänge ein. Die Faustregel dahinter finden Sie in Wie gross muss ein QR-Code sein?.
3. Auf dem Firmenfahrzeug
Ein Code auf Heckklappe oder Seitentür macht aus jedem Parkplatz eine Kontaktmöglichkeit. Wichtig: gross genug, damit er aus zwei, drei Metern noch scannbar ist, und auf glatter Fläche ohne Spiegelung. Beispiele für Betriebe mit Fahrzeugen und Baustellen: QR-Code für Handwerksbetriebe.
4. Am Messestand und auf dem Namensschild
An einem vollen Messetag verteilt niemand gerne 200 Karten und tippt später alles ab. Ein Code auf dem Namensschild oder am Stand teilt Ihre Kontaktdaten in Sekunden, und Sie sehen hinterher, wie oft er gescannt wurde. Mehr dazu in QR-Code für Events und Messen.
5. Auf der Speise- oder Angebotskarte
Gastronomie und Dienstleister nutzen den Code für die aktuelle Karte, die Wochenaktion oder die Reservierung. Ändert sich das Angebot, ändern Sie das Ziel, der gedruckte Code bleibt gleich. Was in Restaurants und Cafés darüber hinaus möglich ist, zeigt QR-Code Speisekarte.
6. In der E-Mail-Signatur
Ein kleiner Code in der Signatur führt zu Ihrer vollständigen Visitenkarte. Praktisch für Empfänger, die Sie direkt als Kontakt speichern oder Ihre Website öffnen wollen. Wie das sauber aussieht und was Sie bei Bildgrösse und Mailprogrammen beachten, steht in QR-Code in der E-Mail-Signatur.
7. Auf Rechnungen, Angeboten und Lieferscheinen
Ein Code auf Geschäftsdokumenten führt zu Kontakt, Support oder Ihrer Website. Der Kunde findet den Weg zurück zu Ihnen, ohne die alte E-Mail zu suchen. Achtung bei Schweizer Rechnungen: Der Zahlteil trägt bereits einen QR-Code. Ihr eigener Code gehört an eine andere Stelle und sollte beschriftet sein, damit niemand die beiden verwechselt. Mehr dazu in QR-Code und QR-Rechnung.
8. Auf Produkt und Verpackung
Pflegehinweise, Anleitung, Nachbestellung oder einfach Ihre Kontaktseite: Ein Code auf der Verpackung verbindet das physische Produkt mit allem, was online dazugehört. Da sich Anleitungen und Dokumente ändern, ist hier ein dynamischer Code besonders sinnvoll: Gedruckt wird die Verpackung einmal, die Seite dahinter bleibt aktuell.
9. Im Immobilien-Exposé und am Objekt
Maklerinnen und Verwaltungen setzen den Code aufs Verkaufsschild oder ins Inserat, er führt zu Bildern, Unterlagen und einem Kontaktformular. Interessenten melden sich, solange sie noch vor Ort stehen. Die Details stehen in QR-Code für Immobilienmakler.
10. Für Google-Bewertungen
Zufriedene Kunden bewerten selten von selbst, gefragt schon. Ein Code auf Rechnung, Kassenbon oder Tischaufsteller, der direkt zur Bewertungsseite führt, bringt mehr und regelmässigere Rezensionen. Und mehr gute Bewertungen verbessern, wie sichtbar Ihr Eintrag bei Google ist. So gehen Sie vor: Google-Bewertungen mit einem QR-Code sammeln.
So fangen Sie an
- Wählen Sie den Ort, an dem Sie heute am meisten Kontakt verlieren, meist ist das die Visitenkarte.
- Erstellen Sie Ihr Profil mit den Angaben, die dort wirklich gebraucht werden.
- Testen Sie den gedruckten Code mit zwei, drei Telefonen, bevor die Auflage in den Druck geht (Checkliste).
- Schauen Sie nach zwei Wochen in die Statistik und verschieben Sie den Code dorthin, wo er scannt (Statistik verstehen).
Ein Code, viele Orte
Bei Diviq steht hinter dem Code Ihre digitale Visitenkarte: Kontaktdaten, Logo, Website und Links auf einer Seite. Weil der Code dynamisch ist, drucken Sie ihn einmal und aktualisieren die Inhalte, so oft Sie wollen. Der erste QR-Code ist kostenlos.